Claude Code Remote

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Claude Code ist heute einer der leistungsstärksten KI-gestützten Coding-Assistenten, doch die Nutzung aus einem lokalen Konsolenfenster hat echte Grenzen: Du bist an die Maschine gebunden, auf der es installiert ist, du kannst es nicht vom Telefon aus nutzen, und eine Session mit Kollegen zu teilen ist mühsam.

sgcClaudeCodeRemote löst all das. Es ist ein schlanker Windows-Server, der Claude Code in einem webbasierten Terminal kapselt und es dir erlaubt, dich aus jedem Browser zu verbinden — vom Desktop, Laptop, Tablet oder Telefon. Unter der Haube nutzt er die Windows-ConPTY-Pseudo-Console-API für eine echte Terminal-Sitzung und sgcWebSockets, um die Terminal-I/O in Echtzeit zum Browser zu streamen.

Dieser Artikel zeigt die Funktionen, Konfigurationsoptionen und Vorteile gegenüber dem direkten Konsolenbetrieb von Claude Code.

Warum Claude Code remote nutzen?

sgcClaudeCodeRemote löst die häufigsten Reibungspunkte, mit denen Entwickler bei Claude Code auf der Konsole zu tun haben.

Zugriff von jedem Gerät
Öffne einen Browser auf Telefon, Tablet oder Laptop und verbinde dich mit Claude Code auf deiner Entwicklungsmaschine. Kein Node.js, keine CLI-Installation — nur eine URL.
Kollaborative Sessions
Mehrere Entwickler können sich derselben benannten Session anschließen und Claudes Ausgabe in Echtzeit sehen. Eingebautes Pair-Programming — ohne Screen-Sharing-Tools.
Sicher von Haus aus
Passwort-Authentifizierung mit Brute-Force-Schutz, konfigurierbare Timeouts, IP-Blockierung und optionale TLS-1.3-Verschlüsselung für internetseitige Deployments.

Mobiltaugliches Terminal

Die Web-Oberfläche ist für mobile Geräte ausgelegt. Eine touch-optimierte Tasten-Toolbar am unteren Bildschirmrand stellt die Sondertasten bereit, die Claude Code braucht, aber auf mobilen Tastaturen fehlen:

Taste Funktion
Esc Aktuellen Vorgang abbrechen oder zurück
Tab Vorschläge und Autovervollständigung übernehmen
Intro Eingabe bestätigen (Enter-Taste)
Ctrl Sticky-Modifier — einmal antippen, dann einen Buchstaben für Kombinationen wie Strg+C (Abbruch)
↑ ↓ ← → Navigation durch Befehlshistorie und Menüs

Die Toolbar nutzt pointerdown-Ereignisse für sofortige Reaktion auf Touchscreens und verhindert, dass der Fokus gestohlen wird, sodass das Terminal aktiv bleibt. Das Viewport passt sich über dynamische Viewport-Einheiten (dvh) an die Browser-Chrome auf dem Handy an, damit die Toolbar ohne Scrollen immer sichtbar bleibt.

Benannte Sessions

Jede Verbindung kann einen Session-Namen angeben (z. B. "backend-refactor", "devops", "testing"). Sessions bleiben über die Lebensdauer des Servers erhalten, sodass du dich später wieder mit derselben Claude-Code-Instanz verbinden kannst.

Authentifizierung & Sicherheit

sgcClaudeCodeRemote bringt von Haus aus mehrere Schutzschichten mit:

Passwort-Authentifizierung
Ein gemeinsames Passwort schützt den Zugriff. Es ist kein Benutzername nötig — nur das Passwort. Das Login-Formular deaktiviert Browser-Autovervollständigung, um versehentliches Speichern zu verhindern.
Brute-Force-Schutz
Nach 5 fehlgeschlagenen Versuchen von derselben IP wird diese Adresse für 5 Minuten gesperrt. Gesperrte IPs werden direkt auf Verbindungsebene abgewiesen, ohne weitere Verarbeitung.
Authentifizierungs-Timeout
Clients müssen sich innerhalb eines konfigurierbaren Fensters (Standard: 15 Sekunden) authentifizieren. Inaktive Verbindungen ohne Zugangsdaten werden automatisch getrennt.
TLS-1.3-Verschlüsselung
Für internetseitige Deployments aktivierst du TLS mit Zertifikats- und Schlüsseldatei. Der gesamte Verkehr zwischen Browser und Server wird Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Berechtigungsabfragen überspringen. Eine Checkbox auf dem Login-Screen (standardmäßig aktiviert) startet Claude Code mit dem Flag --dangerously-skip-permissions. Das ist für Remote-Sessions essenziell, in denen du Berechtigungs-Dialoge auf der Server-Konsole nicht beantworten kannst.

sgcClaudeCodeRemote vs. Konsolen-Claude-Code

Ein direkter Vergleich von Claude Code lokal versus über sgcClaudeCodeRemote.

Funktion Konsole sgcClaudeCodeRemote
Zugriff von jedem Gerät Nein Ja
Unterstützung für Mobil / Tablet Nein Ja (Touch-Toolbar)
Mehrere Nutzer in derselben Session Nein Ja
Benannte persistente Sessions Nein Ja
Passwortschutz Nein Ja (Brute-Force-Sperre)
TLS-Verschlüsselung n. v. TLS 1.3
Benötigte Client-Software Node.js + CLI nur ein Browser
Pair-Programming externe Tools integriert
Echtzeit-Latenz-Anzeige Nein Ja
Client-Plattformen nur dieselbe Maschine Windows, macOS, Linux, Android, iOS

Erste Schritte

Lade sgcClaudeCodeRemote herunter und starte es von der Kommandozeile mit einem Passwort:

sgcClaudeCodeRemote.exe --password MySecretPassword

Öffne dann deinen Browser und navigiere zu http://deine-server-ip:8765/. Gib das Passwort ein, wähle einen Session-Namen und du bist drin.

Beispiele

Eigener Port mit höherem Verbindungslimit:

sgcClaudeCodeRemote.exe --port 9000 --password MyPass --max-conn 20

Mit TLS-Verschlüsselung für sicheren Zugriff über das Internet:

sgcClaudeCodeRemote.exe --tls --tls-cert cert.pem --tls-key key.pem --password MyPass

Kommandozeilen-Optionen

Option Beschreibung Standard
--port Listening-Port des Servers 8765
--password Zugangspasswort (erforderlich, wenn Authentifizierung aktiv)
--command Befehl, der im Terminal ausgeführt wird claude
--cols / --rows Anfängliche Terminal-Größe 120 × 40
--max-conn Maximale parallele Verbindungen 10
--timeout Authentifizierungs-Timeout in Sekunden 15
--no-auth Authentifizierung vollständig deaktivieren
--tls TLS-1.3-Verschlüsselung aktivieren
--tls-cert / --tls-key Zertifikats- und Private-Key-PEM-Dateien
--tls-password Passwort für den Private Key (falls verschlüsselt)
--tls-port Listening-Port für TLS Wie --port

Anwendungsfälle

So funktioniert es

sgcClaudeCodeRemote ist eine Delphi-Konsolenanwendung, die auf drei Kerntechnologien aufsetzt:

Windows ConPTY
Die Windows-10-Pseudo-Console-API erzeugt eine echte Terminal-Sitzung mit voller VT100-/ANSI-Sequenz-Unterstützung. Claude Code läuft in dieser Konsole genauso wie in einem normalen Terminal-Fenster.
sgcWebSockets
Die sgcWebSockets-Bibliothek übernimmt die gesamte WebSocket-Kommunikation, das HTTP-Serving und optional die TLS-Verschlüsselung. Binär-Frames transportieren die Terminal-Ausgabe; JSON-Text-Frames behandeln Authentifizierungs- und Steuermeldungen.
xterm.js
Der Browser rendert das Terminal mit xterm.js samt Fit-Addon (automatisches Anpassen an das Fenster) und Web-Links-Addon (klickbare URLs). Das dunkle Theme passt zur Optik von Claude Code.

Systemanforderungen. Der Server benötigt Windows 10 Version 1809 oder neuer (für ConPTY-Unterstützung) und Claude Code auf der Hostmaschine. Clients brauchen nur einen modernen Webbrowser.

Funktionen der Web-Oberfläche

Die Single-Page-Web-UI ist direkt in die Executable eingebettet — es gibt keine externen Dateien zum Deployen. Sie umfasst:

sgcClaudeCodeRemote herunterladen

sgcClaudeCodeRemote ist mit sgcWebSockets gebaut — hochperformante WebSocket-Komponenten für Delphi und .NET.

www.esegece.com